Von Nürnberg über Fischbach nach Brunn

Wo wir ganz genau lang gefahren sind, können wir nicht rekonstruieren, aber wir waren auf jeden Fall im Wald zwischen Nürnberg Tiergarten und Brunn, nördlich des Laufamholz, sind da schmale Pfade geradelt und zwischendurch auch am Fischbacher Schloss gewesen.

Der St. Johannis Friedhof in Nürnberg

Eigentlich ist der Johannis Friedhof vor allem seiner Barocken Grabsteine wegen berühmt, mich zieht aber die Seite mit den Gräbern der Gründerzeit und des Jugendstils viel mehr an.

Auf Reisen

Wir besuchen Saschas kleinen Bruder in Nürnberg. Wir sind mit Bahn und Rad unterwegs.

Mit dem „Quer durchs Land Ticket“ der Bahn kann man einen ganzen Tag lang mit Regionalbahnen in ganz Deutschland herum fahren und wenn man Regionalstrecken aneinander reiht, kann man mit mehrmaligen Umsteigen problemlos an einem Tag vom Ruhrgebiet bis nach Bayer reisen.

Die Fahrräder haben wir dabei, um in Nürnberg all die Ziele zu erreichen, die uns interessieren und es ist tatsächlich preiswerter, sein Rad durch halb Deutschland zu fahren um dann vor Ort damit mobil zu sein, als in Nürnberg die Straßenbahn zu bezahlen.

Außer Saschas kleinem Bruder hat Nürnberg ein sehr cooles Museum zu bieten (Germanisches National Museum), in dem ich schon ganze Tage verbracht habe, einen Friedhof, der seit dem 17. Jahrhundert betrieben wird und darum Grabsteine aus 4 Jahrhunderten enthält, kleine Gärtchen und Parks und natürlich eine Altstadt und eine Burg.

Sascha hat andere Ziele denn um Nürnberg herum steht eine für uns Ruhrgebietler überraschend große Menge an Bäumen, die einen beachtlichen Wald ergibt.

(Natürlich hat mich diese Erfahrung zu der Erkenntnis gebracht, dass wir auf diese Weise auch mit der Freizeit in den Schwarzwald kommen können. Ich mag Abenteuer und seit wir mit 15 Personen durch die schottischen Highlands gereist sind, nur mit ÖPNV habe ich da auch keine Scheu mehr.)

Ester-Comic, S. 20

Ein erster Versuch:

Hochzeit


Liebes Brautpaar,
danke, dass ich Euch etwas schenken durfte, dass mir selber so viel Freude gemacht hat. Unsere Schöne Kirche mit so vielen wunderschönen Blumen schmücken zu können, ist ein Erlebnis.

Liebe helfende Hände,
Danke, dass Du so gut gelaunt mit angefasst hast und auch über schmutzige Fingernägel und stundenlanges auf dem Fußboden herum Krabbeln nicht zu erschüttern warst. Ohne Dich hätte ich vermutlich schon Freitag Abend anfangen müssen und hätte dann Samstag nicht so lang und ausgiebig feiern können.

Liebe Mitverschwörer,
danke, dass Ihr so fröhlich gegeben habt und der Blumenschmuck nicht nur üppig sondern auch “fair-trade” war. Zusammen mit jeder Menge Beute aus meinem kleinen Garten konnten wir wirklich aus dem vollen schöpfen.

Was für ein rundum wunderschöner Tag.

Fasten, Woche2

Nach dem ich letzte Woche den “Büroschrank” entschlackt habe, habe ich mich diese Woche dem Tisch hinter meinem Arbeitstisch zugewandt. Da stapelten sich Papiere und Zeitschriften und Zeitschriftartikel, die ich “auf jeden Fall” noch lesen wollte. Alte Protokolle, Gruppenstunden Vorbereitungen, Unterrichtsabläufe und dergleichen habe ich jetzt durchgesehen und nach und nach aussortiert. Vieles davon wird noch einmal auf der Rückseite bedruckt, ehe es ganz meinen Haushalt verlässt. Das geht natürlich nicht mit Adresslisten oder Ähnlichem, manches muss halt in den Schredder. Mein Fazit dieser Woche: Ich will noch weniger ausdrucken, schließlich ist mein Papierloses-Büro schon recht gut organisiert, vielleicht kriege ich es ja sogar hin, Unterricht vom Pocket-Pc zu halten.

Fasten, Woche1


Ich habe mit dem Schrank neben meinem Schreibtisch angefangen, in dem ich auch alte Computerteile aufbewahre. Eigentlich sind diese Dinge nicht wirklich alt. Eine Digital-Kamera zum Beispiel mit einer Speicherkarte, die 2 MB groß ist und ein ZIP-Laufwerk habe ich da wiedergefunden. Beides habe ich selber schon gebraucht bekommen. Ich werde sehr genau hinschauen, was ich mir künftig an Computer Zubehör zulege.

Erste Tests

Für das Spiel, das ich für die Abschlussprüfung entwickele, habe ich jetzt mal erste Tests mit der Optik und den Kartenformaten gemacht.Ich werde mit Aquarellfarben, Gouache und Buntstiften arbeiten.

Bei den endgültigen Illustrationen muss ich auf jeden Fall glatteres Papier verwenden weil die Oberfläche von normalem Aquarellpapier beim Scan lauter winzig kleine Schatten wirft, die im Druck ein unschönes Muster ergeben.

Für den Anfang ist es auf jeden Fall cool erste Probedrucke in den Händen zu halten, die endgültigen Karten werden aber etwas schmaler ausfallen.
Diese Woche geht es endlich ans Probespielen, allerdings noch mit Bilderlosen Karten.

lehrreiches Desaster

Ich bin zwar irgendwie krank , aber im Bett liegen ist eher anstrengend als hilfreich also “kraschpele” ich ein wenig herum. Ich habe nun die Figur bis auf Hände und Füße, die ich nach dem Backen ansetzen wollte, fertig gemacht und gebacken.

Ich habe seit eineinhalb Jahren keine Figuren mehr modelliert und bin nun drei alten, ungelösten Problemen wieder begegnet.

Erstens stimmt die Justierung am Backofen nicht mehr, ich hatte mir mit einem wasserfesten Stift Markierungen gemacht, welche Temperatur ideal ist, aber nun sieht Madame doch aus, als hätte sie zu lange auf der Sonnenbank gelegen.

Zweitens sind beim Backen wieder mal Risse entstanden und ich habe für diese Phänomen wirklich keine Lösung.

Drittens sieht sie aus, als bräuchte sie dringend eine Heißwachsbehandlung, nicht nur in der Bikinizone und zwar UNTER der Haut, denn ich habe mal wieder jede Menge Fusseln mitverarbeitet.

Aber andererseits habe ich das realistischste Gesicht modelliert, dass ich je hingekriegt habe. Ich habe anscheinend doch Fortschritte in meinen Anatomie Kenntnissen zu verzeichen.

Und nun widme ich mich wieder dem Zeichnen und Malen. Aber ich sollte nicht wieder so viel Zeit verstreichen lassen vor der nächsten Figur, ich will wieder  Übung und Finger-Fertigkeit haben, diese kleinen Kerlchen machen mir nach wie vor Spaß. Die drei Probleme werde ich auch noch lösen, früher oder später, glaube ich.

LAN-Party

Ich liebe es

7 Wochen ohne

Jedes Jahr so gegen Karneval überlege ich ob und in welcher Form ich in der Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag fasten werde. Verzicht auf Kaffee, Schokolade und Fisch waren in vergangenen Jahren schon dabei; immer mit dem Blick auf die Frage, was gerade in meinem Leben den Stellenwert eines “Muss sein” erreicht hat und genauerer Beleuchtung bedarf.

In diesem Jahr steht die offizielle Aktion der evangelischen Kirche unter dem Motto: “7 Wochen ohne Ausrede” was mich nicht sonderlich reizt, denn ich neige ohnehin dazu sehr ehrlich zu sein und wenn ich das mit noch mehr Konsequenz betreiben würde, könnte es ungeahnte Folgen haben.

Nach ein wenig Überlegen, schmökern bei Jademond und einem Gespräch über einem leckeren Essen im neuen Bio-Restaurant habe ich mich nun zu folgender, sehr persönlicher Fastenaktion entschieden:

Ich werde von Aschermittwoch bis Karsamstag jeden Tag 10 Dinge aussortieren/ verschenken/ abgeben/ verkaufen/ wegwerfen.

Meine lieben Freundinnen wiesen darauf hin, daß es schwierig sein könnte, für etwas, das man aussortiert, sofort jemanden zu finden, der es haben möchte. Also werde ich eine große Kiste aufstellen, in die diese Dinge auch erst mal getan werden können, um zu einem späteren Zeitpunkt ein neues Heim zu finden.

Außerdem sind 10 Dinge pro Tag scheinbar sehr viel, weshalb ich nun ausdrücklich solche Arbeiten wie zum Beispiel “Altglas wegbringen” einschließe. 10 leere Flaschen weniger im Haus schaffen schließlich auch Platz.

Sollten mir die Teile zum Weggeben knapp werden, könnte ich immer noch den Schrank mit den Video Kassetten öffnen. Seit Jahren scheue ich mich davor sie einfach weg zu werfen, schließlich haben sie mal Geld gekostet, enthalten Filme, die ich mag und sind ein Haufen Rohstoff. Aber ich habe noch nicht mal mehr einen Videorekorder …

Spielend

Es ist Samstag Morgen, in drei Stunden muss ich los zur Schule und seit gestern Abend spuckt mein Gehirn endlich ein paar brauchbare Ideen zu meinem „Bibel-Spiel“ aus.
Nach dem ich in den letzten Wochen gedanklich eher um eine Art Anleitung oder Handreichung zum Rollenspiel gekreist bin, ist mir jetzt der Aufhänger „Sammelkartenspiel“ in den Sinn gekommen.  Es geht mir dabei weniger um die Möglichkeit, immer noch mehr Karten zum Nachkauf anzubieten sondern die Grundidee, dass die Fähigkeiten und Eigenschaften einer Karte auf der Karte selber stehen, so dass die Spielenden vorher möglichst wenig Regeln lesen müssen. Das älteste dieser Spiele, das ich je gespielt habe ist glaube ich Schraumeln. Außerdem habe ich natürlich das Lieblingsspiel des Teestube Munchkin vor Augen. “Magic, the gathering” kenne ich nur namentlich und das Tradingcardgame Vampire habe ich trotz großen Bemühens meines damaligen Partners nie verstanden. Kurz, es ist mehr der Funfaktor der skurrile unvorhersehbare SpielVerlauf von denen ich mich angezogen fühle als das ernsthafte “Duell” zweier mit Spezialkarten ausgerüsteter Gegner. Mein Spiel müsste ja ohnehin Gruppen-tauglich sein. Der Vorteil eines solchen Systems ist, dass viele der Kids schon mal eine Idee haben werden, was man diesen Karten anfangen könnte auch wenn statt Magiern oder Pokémons biblische Figuren darauf die Hauptrollen spielen.

Optisch gehen meine Gedanken zur Zeit zurück zu den “Artistic trading cards“, die ich eine Weile mit Künstlerinnen aus der ganzen Welt getauscht habe.Die meisten meiner Karten sind auf den Rückseiten von alten Basketballtauschkarten entstanden.

Beim lockeren herum recherchieren im Netz bin ich auf folgendes Spiel gestoßen: “1000 blank white cards“, bei dem man tatsächlich mit zunächst leeren Karteikarten zu spielen beginnt und die Karten erst nach und nach gestaltet und mit Regeln versieht. Das wird nächste Woche auf jeden Fall in der Jugendgruppe getestet, ich will wieder mehr spielen!

Wenig weiter

Ich komme nicht voran, aber immerhin gibt es jetzt einen Kopf und ein halbes Gesicht. In dieser Phase sehen die Damen ja eher etwas gruselig aus …

das ist jetzt einfach dran

Ich hatte so viel Spaß letzte Woche mit der Modelliermasse und dem kleinen Schnickschnack, den ich für die Rollenspielnacht produziert habe. Außerdem lechzte ich seit Wochen danach zu modellieren. Also entsteht nun das erste Figürchen seit ein-ein-halb Jahren. Eigentlich müsste ich ein Script für den Esther Comic schreiben und eine Grundidee für das Bibelspiel entwickeln. Aber ich kann zumindest behaupten, dass es sich hier um eine anatomische Studie handelt.

Die Verstörerin der Zeit

Einmal im Jahr organisieren wir in der Region eine “Gruselnacht” für Teens mit Liferollenspiel Charakter. In diesem Jahr waren wir an der Reihe und haben die Kids in eine Zauberschule eingeladen, in der es neben Unterricht in Spruchkunde, Geschichte der Zauberei, Wahrsagen und Tränke brauen auch einen kleinen Plot rund um ein Zeitreise Geheimnis zu lösen gab. letzte Woche habe ich also fleißig gebastelt und durfte dabei sehr schönes Material benutzen, dass eine Kollegin von einer Uhrmacherin bekommen hatte.
Die Nacht ist super gelaufen und ich finde, wir haben es geschafft unser gerade mal 60 Jahre altes Gemeindehaus in einen unheimlichen, magischen Ort zu verwandeln.

Philipp Otto Runge

In der letzten Woche war ich für zwei Tage mit Kollegen in Hamburg. Um mal wieder ein wenig über den Tellerrand hinwegzusehen haben wir uns besondere Modelle kirchlicher Jugendarbeit angesehen. Da wir alles mit “Öffis” gemacht haben und kreuz- und quer in der Hansestadt unterwegs waren, habe ich die Plakate, die U-Bahnen und Halstestellen zieren, ausgiebig studieren könne und bin auf die Einladung hierzu gestoßen: Kosmos Runge Das Museum hatte Donnerstagsabends lange auf und da der Großteil der Gruppe den Abend ohnehin mit Theater verplant hatte, konnte ich dank einer geduldigen Begleiterin auf ein Stündchen in die Ausstellung.
Philipp Otto Runge war ein Maler der Romantik, laut Wikipedia neben Caspar David Friedrich sogar der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik. Er lebte von 1777 – 1810, die meiste Zeit davon in Norddeutschland und Hamburg unterbrochen von 5 Jahren Ausbildung in Dänemark und Dresden. Sechs Jahre nach Ende seines Studiums ist er gestorben. In dieser kurzen Zeit hat er eine Menge auf die Beine gestellt, unter anderem hat er eine Farblehre entwickelt, die wir heute noch studieren, weil er der erste war, der auf die Idee kam, die Farben dreidimensional anzuordnen um neben dem Farbton auch den Farbwert zu berücksichtigen.

Mich hat am meisten fasziniert, dass in der Ausstellung auch sehr frühe Zeichnungen von ihm aus der Zeit vor dem Studium zu sehen waren und jede Menge Vorzeichnungen für Gemälde. Es ist sehr beruhigend, dass auch die größten Meisterwerke mit einem Bleistiftstrich beginnen und dieser auch bei den bedeutenden Malern manchmal erst mal wieder ausradiert wurde.

Wie es weiter geht …

Die letzte Semester Prüfung habe ich in Schrift und Bild bestanden -noch einmal herzlichen Dank an alle, die mich unterstützt haben – und nun galt es die Entscheidung zu fällen, ob ich das Diplom noch schnell bis Ende März erledige, in Form eines großen Gemäldes und einer Hausarbeit, oder noch mal ein neues Projekt beginne, bei dem ich mich von der Dozentin, die unserer Gruppe nun übernommen hat, begleiten lasse. Da besagte Dozentin eindeutig eine ist, “die es drauf hat”, habe ich mich trotz allen Termin-Kuddelmuddels und einer Festlegung noch bis November nicht “frei” zu sein von Schule und Schülerrolle, für die längerer Variante entschieden.
Zwei Projekte nehme ich mir vor, eines davon wird dann auch die Diplomarbeit. Das eine wird ein Comic oder eine Bildergeschichte rund um die biblische Figur Esther mit Jugendlichen als Zielgruppe, das Andere ein Spiel für Katechumenen mit Geschichten des alten Testaments. Beides kann laufend am lebendigen Verbraucher getestet werden. Auch das war ein wichtiger Grund, mich fürs Bleiben zu entscheiden. Nun finden meine beiden Wesen, die Pädagogin und die Künstlerin endlich wieder zusammen und das Spielkind kriegt auch noch was ab.
Ach ja, schönen Gruß vom Kühlschrank, der hat auch gemerkt, dass der Stress jetzt erst mal nachlässt:

Kühlschranpoesie V

Donnerstags Abends haben wir oft Gäste. gestern bin ich schon ins Bett gegangen, während noch gepusselt wurde und heute morgen bot sich mir ein komplett neues Bild.

Ich weiß ja nicht, da müssen sie schon müde gewesen sein. Es soll sicher heißen: “Alt und weise und glücklich nicht mehr jung zu sein”.

technisch


Medienillustration: Warten

technische Illustration

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1 technische Illustration
Hausarbeit schreiben danke liebe Korrekturleser
2 gute Fotos von mir für Lebenslauf und Mappe danke liebe Fotgrafin
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Prüfungsbild

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1 technische Illustration
Hausarbeit schreiben (halb fertig, deadline morgen um 14 Uhr mit der ersten Korrekturleserin)
2 gute Fotos von mir für Lebenslauf und Mappe (machen wir Mittwoch)
1 weiteres Bilder
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Schön ist, dass ich viel Hilfe bekomme. Es gibt Menschen die Korrektur lesen auf der Suche nach Inhaltlichen und orthografischen Fehlern und Menschen, die Fotos von mir machen und Menschen, die mich ertragen trotz meines leicht gestressten Zustandes.