Eulenparade

Das letzte halbe Jahr war sehr voll gestopft mit Ereignissen und Aktionen und in den letzten Monaten bin ich kaum zum Zeichnen geschweige denn Malen gekommen. Dass ich in kirchlichen Diensten in der Vorweihnachtszeit wenig Energie und Muße für Kunst habe erklärt sich, glaube ich, von selbst. Jetzt habe ich Urlaub aber ich habe mir selber die Erlaubnis gegeben abzuhängen oder zu „chillen“, wie das heutzutage heißt. Also einfach NICHTS zu tun.

Die ersten Tage habe ich das auch brav getan, und mich vorzüglich gelangweilt aber gestern habe ich mich spontan an den „Kraschpel“-Tisch gesetzt und angefangen zu basteln. Vor Weihnachten habe ich mir zum ersten mal seit Langem wieder einen Motivlocher gekauft, weil ich ihn bei bei einer lieben Freundin (Heidi von Acapella) ausprobieren durfte und das Ding mich spontan begeistert hatte.

Eigentlich bastele ich kaum noch außer um irgendwas für die Kirchen-Mäuslein auszuprobieren. Aber bei diesem pfiffigen Teil hatte ich mir vorgestellt, dass ich mit ein paar von meinen Mädels schnell ein paar Karten für den Bazar-Tisch produzieren könnten. Haben wir auch.

Gestern jedenfalls habe ich den Locher morgens in die Hand genommen und tatsächlich den ganzen Tag Eulen ausgestanzt aus Wäschekatalogen, Zeitschriften und wunderschönen Schnipseln, die mir eine liebe Bekannte (Jademond) vor einiger Zeit geschickt hatte.

So einen entspannten Tag hatte ich schon lange nicht mehr, Hörbuch hören und sinnlos „kraschpeln“. Wie gut dass ich immer noch auf die alte „Bastelconnection“ zurück greifen kann, wenn für „große“ Kunst gerade mal keine Energie da ist.

Und was mache ich jetzt mit 22 Eulen? Ich bringe sie meinen Mädels mit um sie auf Karten zu montieren, die nächste Vorweihnachtszeit kommt bestimmt.

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