Spielend

Es ist Samstag Morgen, in drei Stunden muss ich los zur Schule und seit gestern Abend spuckt mein Gehirn endlich ein paar brauchbare Ideen zu meinem „Bibel-Spiel“ aus.
Nach dem ich in den letzten Wochen gedanklich eher um eine Art Anleitung oder Handreichung zum Rollenspiel gekreist bin, ist mir jetzt der Aufhänger „Sammelkartenspiel“ in den Sinn gekommen.  Es geht mir dabei weniger um die Möglichkeit, immer noch mehr Karten zum Nachkauf anzubieten sondern die Grundidee, dass die Fähigkeiten und Eigenschaften einer Karte auf der Karte selber stehen, so dass die Spielenden vorher möglichst wenig Regeln lesen müssen. Das älteste dieser Spiele, das ich je gespielt habe ist glaube ich Schraumeln. Außerdem habe ich natürlich das Lieblingsspiel des Teestube Munchkin vor Augen. „Magic, the gathering“ kenne ich nur namentlich und das Tradingcardgame Vampire habe ich trotz großen Bemühens meines damaligen Partners nie verstanden. Kurz, es ist mehr der Funfaktor der skurrile unvorhersehbare SpielVerlauf von denen ich mich angezogen fühle als das ernsthafte „Duell“ zweier mit Spezialkarten ausgerüsteter Gegner. Mein Spiel müsste ja ohnehin Gruppen-tauglich sein. Der Vorteil eines solchen Systems ist, dass viele der Kids schon mal eine Idee haben werden, was man diesen Karten anfangen könnte auch wenn statt Magiern oder Pokémons biblische Figuren darauf die Hauptrollen spielen.

Optisch gehen meine Gedanken zur Zeit zurück zu den „Artistic trading cards„, die ich eine Weile mit Künstlerinnen aus der ganzen Welt getauscht habe.Die meisten meiner Karten sind auf den Rückseiten von alten Basketballtauschkarten entstanden.

Beim lockeren herum recherchieren im Netz bin ich auf folgendes Spiel gestoßen: „1000 blank white cards„, bei dem man tatsächlich mit zunächst leeren Karteikarten zu spielen beginnt und die Karten erst nach und nach gestaltet und mit Regeln versieht. Das wird nächste Woche auf jeden Fall in der Jugendgruppe getestet, ich will wieder mehr spielen!

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