Stop Motion

Ich bin doch ein Homo-Ludens.
Gestern habe ich zwei Kolleginnen bei einem Seminar unterstützt, indem ich den Teilis gezeigt habe, wie man ohne viel Aufwand und Schnick-Schnack einen Stopmotion Film bastelt. Mal abgesehen von dem netten Retro-look finde ich für Kids Stopmotion geeigneter als Computeranimation. Es ist nicht nur super einfach zu machen, sie „begreifen“ ganz wörtlich auch besser den Trick dahinter, die optische Täuschung, die uns Menschen in schnell genug hintereinander ablaufenden Bildern Bewegung erkennen lässt.
Es reicht eine alte Digicam, die per USb an den Compi angeschlossen werden kann. Eine Webcam tut es aber auch. Zum Bearbeiten des Films reicht der Moviemaker (und zwar der alte) allemal aus und wer einen Mac besitzt wird wissen, wie sie aus Bildern Filme macht. Für Linux gibt es auch die entsprechenden Programme.
Animieren kann man eigentlich alles. Bisher hatte ich vor allem mit Playmobil und Knete experimentiert, aber gestern hatte ich als dann alle mit ihren eigenen Projekten beschäftigt waren, Zeit zusammen mit einem anderen Mitarbeiter mich mal selber als „Gegenstand“ auszuprobieren.

Der Spass an unseren eigenen Test-clips und die Begeisterung, die die Leute um uns herum entwickelt haben für ihre Projekte –immer mal wieder schauen, austauschen, weitertüfteln- haben mir einen rundum verspielten Tag beschert und mich daran erinnert, dass die Homo-Ludens in meinem Leben auch ihre Zeit braucht. Was für ein schöner Tag.

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