Eine neue Wohnung, ein neuer Garten

Wir sind umgezogen. Es war ein langer Abschied, vor allem von meinem Garten, wir haben lange gesucht. Es sollte nicht zu weit weg von der Gemeinde sein aber dennoch irgendwie ruhig und grün. Fast unmöglich. Schließlich haben wir uns getraut Wohnungsbesitzer statt Mieter zu werden. Aufregend.

Inzwischen sind wir seit eineinhalb Jahren hier. Die Wohnung ist noch lange nicht fertig, wir leben auf einer nach und nach zu einem Heim werdenden Baustelle. Aber das macht nichts. Die Wohnung ist Teil eines Hauses, das auf Grundmauerresten aus den 1910er Jahren nach dem zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde. Damals wurde sie sehr eigenwillig aus- und umgebaut, sogar ein kleiner Anbau, der als Wintergarten fungiert, gehört dazu. Seit dem ist außer der einen oder anderen Tapete nichts mehr gemacht worden. All meine kreative Energie und fast jede frei Minute ist darum in den letzten 18 Monaten aufgewendet worden die Wohnung aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken.

Zur Wohnung  gehört ein Garten. Was für ein Glück. Die Vorstellung nur einen winzigen Balkon zu haben, hat mich sehr bedrückt. Selbst eine Wohnung mit Balkon zu finden war aber schon fast unmöglich. Diese Wohnung ist uns passiert über Bekanntschaft und Gemeinde. Erhörte Gebete, die ich mich kaum zu sprechen getraut habe, angesichts der Probleme, die viele andere Menschen haben. Wir sind sehr dankbar für dieses Geschenk.

Wir haben unendlich viel Hilfe von Freunden und der Familie bekommen.  Zu zweit wäre das alles niemals zu schaffen gewesen. Ob Elektrik verlegen, Streichen, Verputzen oder Fliesen legen, sogar Pflanzen ausbuddeln und Terrassensteine transportieren, irgendwer hat immer mit angefasst. Wir fühlen uns geborgen und beschenkt.

Schöner als Blumen

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Die Mädels haben für Ordnung gesorgt.

Winterleuchten

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Vogel und Ei

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Die Katze wird immer länger

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Man kann sie auch aufwickeln

Weihnachtswahnsinn

Alljährlich versuche ich mich nicht mit reissen zu lassen. Zwischen Bazar, Alten Seniorenadvend, Krippenspiel und anderen Weihnachtswehen ein bisschen Besinnlichkeit zu quetschen, ist schwierig. Ich zünde mir dann im Januar eine Kerze an und ess ein Plätzchen.

Mistel

 

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Unvollendet

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noch ein Elfchen

Dankbar

Ich bin so oft dankbar. Ich versuche es jedem und jeder zu sagen, wie dankbar ich dafür bin, wenn ich Unterstützung bekomme bei Dingen, die mir schwer fallen, die mir gerade über den Kopf wachsen, die schief zu gehen drohen.
Dankeschön!

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